Hamburg

Hier wird der Einschlag von einer Bombe mit 1 Mt Sprengkraft simuliert, da zu Hamburg bereits Berichte vorliegen, auf welche ich hier zurückgreife.

Der 1. Kreis: Hier steht nichts mehr, hier leben höchstens noch einige Kakerlaken.
Der 2. Kreis: In einem Radius von 4,6 km gibt es kein Gebäude mehr, welches noch zu identifizieren wäre. Wer hier vorerst überlebt, leidet an Verbrennungen 3 Grades. Kleidung entzündet sich spontan. Voraussichtlich könnte man hier nur in ABC-Schutzräumen des verstärkten Schutzes überleben (0,7 atü)
Der 3. Kreis: Hier wird das Überleben der Detonation in Schutzräumen des Hauptschutzes realistisch. Nur von einem Bruchteil der Gebäude bleibt ein Teil des Mauerwerks erhalten (Radius 6,7 km/ 0,3 atü).
Der 4. Kreis: Großbrände entstehen in einem Umkreis von 8 km, welche in andere Kreise übergreifen. Was noch an Gebäuden steht, ist mit dem Bild von Hamm aus 1943 zu vergleichen. Unbeschädigte Gebäude wird es nicht geben.
Der 5. Kreis: Alles, was brennen kann, verbrennt; Es ist der erste Kreis, in dem Gebäude noch zu identifizieren sind, jedoch sind Scheiben eingedrückt, und Dächer weggerissen (Umkreis von 10 km).
Der 6. Kreis: Gebäude bleiben hier halbwegs brauchbar erhalten, müssen jedoch auf Grund von Mauernrissen renoviert werden. Bei einem Druck von 0,15 atü, bläst der Wind mit Orkanstärke. Brennbares Material wird angekokelt.


Fallout: 200kt (links) und 2 Mt (rechts) [Berechnungen der Gruppe um Weizsäcker "Kriegsfolgen und Kriegsverhütung"]
Weitere Angaben hierzu sind vorrausichtlich morgen online

Schutzplätze etwa 45000.

Copyright 2000 by Gabriel Huber